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Antrieb |
siehe treibsatz |
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Ausstossladung |
Dritte und letzte Phase bei Standardtreibsaetzen welche den Fallschirm oder sonstiges Bergungssystem aus dem Koerperrohr der Rakete "herausschiesst". |
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Bergungssystem |
Das Bergungssystem einer Modellrakete dient dazu, das Modell ohne Schaden wieder zum Boden zurückkehren zu lassen.
Es gibt verschiedene Bergungssysteme wobei die Fallschirmlandung die am haeufigsten angewendete Methode ist.
Daneben gibt es noch folgende Bergungssysteme: Stroemerband, Rotor, Gleitflug.
Manche Modelle sind so klein und robust und besitzen daher kein Bergungssystem oder machen eine sog. Taumellandung. |
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Buendelung |
Mehrere Motoren im Modell werden gleichzeitig gezuendet um einen hoehreren Schub zu erhalten. |
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Elektrozuender |
Besteht meist aus zwei Draehten, welche in der sog. Zuendpille zusammenlaufen. Beim Anlegen einer Spannung wird durch das Erhitzen des verduennten Drahts in der Zuendpille das Sprengmaterial der Zuendpille zur Explosion gebracht. |
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Elektrozuendgeraet |
Wird benoetigt um Raketen mittels Knopfdruck zu zuenden. Mit einem langen Kabel wird das Geraet mit dem im Treibsatz steckendem Elektrozuender verbunden. Die meisten Zuendgeraete besitzen einen Sicherheitszuendschluessel welcher erst kurz vor dem Start eingesteckt wird. Zusaetzlich haben manche Geraete noch eine Leuchte oder einen Warnton der anzeigt, dass das Geraet "scharf" ist. |
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Fallschirm |
Das am haeufigsten verwendete Bergungssytem bei Modellraketen. Es ist nicht nur schoen anzusehen sondern bewahrt die Rakete vor Schaeden beim Landen. Im Standardfall wird der Fallschirm von der Ausstossladung des Treibsatzes aus dem Raketenrohr herausgeschossen. |
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Koerperrohr |
Hauptbestandteil einer typischen Modellrakete. Besteht aus leichter, duenner, gewickelter Pappe, selten aus Plastik. |
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Leitroehrchen |
Ein wenige cm langes und 3-5mm dickes Papp- oder Plastikroehrchen durch welches der Leitstab der Startrampe gefuehrt wird. Es ist meist im unteren Drittel der Modellrakete angebracht. |
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Leitstab |
siehe Startrampe |
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Mehrstufen Modell |
Modell mit nacheinander gezuendeten Treibsaetzen. Die einzelnen "Booster"-Stufen werden nach Brennschluss abgeworfen. Moegliche Konfiguration fuer ein 2-Stufen Modell: C6-0 > C6-3 |
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Motorhalterung |
Im Heck der Modellrakete befindet sich eine Roehre in welche der Raketentreibsatz gesteckt wird.
Damit der Treibsatz beim Zuenden nicht in die Rakete hinein gedrueckt wird, oder bei der Ausstossladung herausfaellt, ist meist ein Metallclip angebracht welcher am oberen Ende in die Roehre hineinragt und am unteren Ende nach innen gebogen ist. |
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Nomex Tuch |
Rechteckiges Tuch aus Feuerfestem Stoff welcher z.B. bei Feuerschutzanzuegen zum Einsatz kommt.
Der Fallschirm der Rakete wird in das Nomextuch eingewickelt und dann in das koerperrohr gesteckt. Das Nomextuch macht die Verwendung von Schutzwatte ueberfluessig und kann immer wieder verwendet werden. Damit es nicht verloren geht wird das Schockband durch eine Oese im Nomexteuch gefuehrt. |
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Nullbrenner |
Treibsatz ohne Rauchphase und Ausstossladung. Wird bei Mehrstufen-Modellen oder Modellen ohne auszustossendes Bergungssystem verwendet, z.B. Area 51 UFO |
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Rauchphase |
Zweite Phase bei Standardtreibsaezten waehrenddessen die Rakete noch die Moeglichkeit hat zu steigen oder bereits wieder in den Sinkflug uebergeht. Das langsame brennende, stark rauchende Pulver ist quasi die "Zuendschnur" fuer die Ausstossladung. Wie lange die Rauchphase eines Treibsatzes dauert erkennt man meist an der letzten Ziffer der Treibsatzbezeichnung. z.B. A8-3 -> 3 Sekunden Rauchphase |
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Startrampe |
Haelt die Rakete vor dem Start und sorgt dafuer, dass die Rakete ein stabile Flugbahn erhaelt.
Bei kleinen bis mittelgrossen Raketen benutzt man in der Regel eine Startrampe mit einem duennen Leitstab aus Metall. |
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Schutzwatte |
Feuerfeste Glas- oder Mineralwolle welche sich im Raketenrohr zwischen Treibsatz und Fallschirm befindet. Sie schuetzt den Fallschirm und das Schockband vor den heissen Gasen und Funken der Ausstossladung. |
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Schockband |
Elastisches Band welches Koerperrohr und Fallschirm, in den meisten Faellen auch die Raketenspitze verbindet. Durch die Elastizitaet des Bandes soll ein Reissen der Fallschirmleinen oder des Bandes selbst beim ruckartigen Oeffnen des Fallschirms verhindert werden. |
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Stroemerband |
Hierbei handelt es sich um ein laengliches Band aus leichtem Kunststoff welches den Fall nur leicht bremst, aber dafuer sorgt, dass die Landestelle der Rakete leicht auszumachen ist.
Dieses Bergungssystem wird oft bei seht kleinen, leichten Modellraketen verwendet bei welchen das Koerperrohr zu duenn ist um einen Fallschirm aufzunehmen. |
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Taumellandung |
Manche Modelle ohne Bergungssystem sind Aerodynamisch so gestaltet, dass sie beim zurueckkehren zum Boden nicht kerzengerade, sondern in wilden Drehungen und nur durch den Luftwiderstand gebremst Fallen. |
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T2-Schein |
Erlaubnis nach §27 Sprenstoffgesetz. Wird benoetigt um Pyrotechnische Gegenstaende der Klasse T2 zu erwerben und zu verwenden. Darunter fallen Treibsaetze mit mehr als 20g Treibstoffgewicht. Auch fuer mehrstufige Fluege und Buendelung von Modellraketentreibsaetzen ist diese Erlaubnis erforderlich.
Um eine Erlaubnis nach §27 SprengG zu erhalten, muss man mindestens 21 Jahre alt (in Ausnahmefaellen 18 Jahre), koerperlich geeignet und zuverlaessig sein (der Nachweis erfolgt durch die Vorlage einer entsprechenden Unbedenklichkeitsbescheinigung der zustaendigen Behoerde und ist nicht mit dem polizeilichen Fuehrungszeugnis zu verwechseln) und eine entsprechende Pruefung beim Gewerbeaufsichtsamt oder einem staatlich anerkannten Lehrgangstraeger erfolgreich abgelegt haben. Weiterhin ist auch ein sog. Beduerfnis, etwa eine Mitgliedschaft in einem Modellraketen-Verein, Voraussetzung für die Erteilung. |
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Zuendschnur |
Raketenmotoren lassen sich statt mit Elektrozuender auch mit Zuendschnueren
zuenden wie man sie von Silvesterboellern oder Silvesterraketen kennt.
Diese Variant ist weniger sicher und weniger Spektakulaer wie die
elektrische Zuendung per Knopfdruck. |
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